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Chronologie

Die Chronologie der MG Uettligen

1894

Bereits zwei Jahre nach der Gründung fand der erste Dirigentenwechsel statt. Der erst 18- jährige Landwirt, Alexander Lobsiger aus Uettligen, übernahm für die weiteren 41 Jahre (!) den Dirigentenstab.
 

1896

Aus diesem Jahr stammt das älteste vorhandene Foto. Es zeigt die Musikgesellschaft Uettligen mit einem Bestand von neunzehn Bläsern, für diese Zeit eine beachtlich grosse Besetzung.
 

1923

Die ersten Aufzeichnungen aus diesem Jahr bezeugen, dass eine Vereinsfahne angeschafft wurde (bis 1992 aktuell). Doch schon am 3. Juni 1923 brach die Spitze der Fahne ab. Dies geschah auf der Heimfahrt vom Musiktag des Amtes Fraubrunnen aus Schalunen, als unsere Musikanten in Zollikofen frontal mit einem Auto auf der Gegenfahrbahn zusammenstiessen. Die Musikanten kamen glücklicherweise mit dem Schrecken und einigen Schürfungen davon.
 

1924

Zusammen mit neun befreundeten Gesellschaften wurde die neue Fahne eingeweiht. Damals existierte noch eine Musikgesellschaft Säriswil.
 

1925

Am Festumzug der landwirtschaftlichen Ausstellung in Bern traten unsere Musikanten im Burgunder und der „Zöttelikappe“ auf. Es war noch keine Uniform vorhanden.
 

1926

Im Juni organisierte die Musikgesellschaft zum ersten Mal den Amtsmusiktag Fraubrunnen und Umgebung, in Uettligen. Damals half das ganze Dorf mit, damit der Tag möglichst festlich und gastfreundlich gestaltet werden konnte.

 

1928

Am 9. September fuhren unsere Musikanten mit „Tanner Reisen“ nach Bern auf den Bundesplatz. Gemeinsam mit 25' 000 Bauern demonstrierten sie für deren Anliegen.

1929

Ein wichtiges Jahr für die Musikgesellschaft. An der Hauptversammlung wurde der Beitritt zum Bernischen Kantonalmusikverband beschlossen. Zudem wurde die erste Uniform angeschafft. Die Firma Dick aus Bern vermittelte der Musikgesellschaft gebrauchte Uniformen der Stadtmusik Zug. Sie waren noch gut erhalten. Es mussten nur die Kordeln und Mützen ersetzt werden. Eine Uniform kostete Fr. 90.-  Heutiger  Preis Fr. 1' 600.- bis  Fr. 1' 700.-.
So präsentierte sich die
Musikgesellschaft am 7. Juni am Musiktag zum ersten Mal in einer Uniform.
 

1931

Schlechten Probenbesuch und Unpünktlichkeit gab es auch schon damals. So räumte der Vorstand dem Dirigenten das Recht ein, heimzugehen, wenn nicht pünktlich begonnen werden konnte.
Im Juli nahm die
Musikgesellschaft zum ersten Mal an einem Eidgenössischen Musikfest teil.
 

1933

Damit die meist leere Vereinskasse wieder etwas gefüllt wurde, organisierte die Musikgesellschaft einen Flugtag. Dieser zog aus nah und fern viele Gäste an.
Die Musikkommission wurde als neues Vereinsorgan ins
Leben gerufen. Sie bestand aus sieben Mitgliedern.
 

1935

Der Amtsmusiktag wurde ein weiteres Mal im eigenen Dorf durchgeführt.
Für die Aktiven, die weniger als 25 Jahre dem Verein angehörten, wurde ein Unterhaltsgeld von Fr. 5.- pro Jahr verlangt.
 

1937

Neue Vereinsstatuten wurden beschlossen. Durch den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in unserer Region kam es zu einem Unterbruch der Vereinstätigkeit.
 

1939

Die Probearbeit wurde durch diverse Abwesenheiten von Militärdienstleistenden Aktivmitgliedern stark erschwert.
 

1942

Der Jahrestag zum 50- jährigen Bestehen des Vereines wurde trotz anhaltendem Krieg mit drei befreundeten Musikvereinen gefeiert.
 

1945

Nach Kriegsende veranstaltete der Verein den Amtsmusiktag bereits zum dritten Mal.
 

1949

Bei der Bevölkerung wurde für eine neue Uniform gesammelt. Am Silvesterabend wurde die Uniform zum Ersten Mal getragen.
 

1950

Die Uniform wurde offiziell eingeweiht. Bald darauf starb Ehrendirigent Alexander Lobsiger, der während einundvierzig Jahren Dirigent der Musikgesellschaft Uettligen war.
 

1951

Nach 20 Jahren ohne Teilnahme an einem Musikfest, wagte sich der Verein ans Kantonalmusikfest nach Langenthal.
 

1952

In diesem Jahr versammelte sich der Verein zu 57 Proben und Anlässe. Die Mitwirkung der Musikgesellschaft Uettligen wurde immer an mehr Anlässen gewünscht.
 

1953

Die zur Tradition gewordene „Burggrabenchilbi“ (Fest im nahe gelegenen Wald) wurde ins Leben gerufen.
 

1955

Ein musikalischer Höhepunkt gab es am Kantonalen Musikfest in Bern.

1957

Nebst vielen weiteren Anlässen durften die Musikanten im Dezember sogar im Radiostudio Bern bei einer volkstümlichen Direktübertragung spielen.
 

1958

Der Verein beschäftigte sich mit internationalem Musikantenaustausch. So stiessen sie auf Interesse der Stadtkappelle Winnenden bei Stuttgart. Am 11. Mai durfte die Musikgesellschaft wieder den Amtsmusiktag durchführen, hierzu wurde dann auch die Stadtkappelle Winnenden eingeladen. Noch im selben Jahr trafen sich die beiden Vereine zum Gegenbesuch in der Stadt Winnenden. An der Hauptversammlung wurde beschlossen, den ältesten Dorfbewohnern ein Geburtstagsständchen zu widmen. Das heisst zum 80., 85., 90. Geburtstag und vom 91. an alle Jahre. Seit 1985 werden die Jubilare ins Altersheim Hofmatt zu einem Geburtstagskonzert eingeladen.
 

1960

Im November wurde das erste Kirchenkonzert in Wohlen durchgeführt. Dieser Anlass wird alle zwei Jahre durchgeführt.
 

1962

Vereinsintern trat ein neues Problem auf. Die Mitgliederzahl stieg auf vierzig Aktive an. Dies war an und für sich eine erfreuliche Tatsache, jedoch musste für jeden Musikanten eine Uniform und ein Instrument gekauft werden. Der Verein beschloss, auf Occasionskäufe zu verzichten und eine Neuinstrumentierung vorzunehmen. Die dafür benötigten 30' 000 Franken wurden zu einem grossen Teil von Freunden und Gönnern gespendet. Somit wurden gelbe Messinginstrumente gekauft. Als bahnbrechende Neuerung sogar vier Sousaphone. Die Einweihung erfolgte mit einem grossen Fest am 7. + 8. Juni.
 

1963

Ein musikalisch wichtiges Jahr wurde eingeläutet. Zum ersten Mahl nahm die Musikgesellschaft am Kantonalen Musikfest in der zweiten Stärkeklasse teil. Nach dem neuen Festreglement wurden die Vereine nicht mehr rangiert, sondern mit Prädikaten ausgezeichnet. Alle vorgetragenen Stücke wurden mit dem höchsten Prädikat “Vorzüglich“ ausgezeichnet.
 

1964

Die Musikgesellschaft hat einen Höchststand von 49 Aktivmitgliedern erreicht. Musikalische Höhepunkte waren die Umrahmung der 75- Jahr Feier des Verbandes Landwirtschaftlicher Genossenschaften (VLG) im Kursaal Bern und ein Auftritt in der neu erstellten Turnhalle von Uettligen.
 

1965

Wegen schlechtem Kassenbestand beschloss die Versammlung den Passivbeitrag auf Fr. 10.- zu erhöhen.
 

1966

Im Juni besuchten 372 Musikvereine das Eidgenössische Musikfest in Aarau. Für die Musikgesellschaft Uettligen war dies der grösste Erfolg seit dem Bestehen des Vereins. In der II. Stärkeklasse wurde sie mit der Höchstnote ausgezeichnet.
 

1967

Der Höhepunkt des Jahres war das 75- Jahr Jubiläum der Musikgesellschaft. Dies wurde mit viel Musik gefeiert. Als Gastvereine wurden die Stadtkapelle Winnenden sowie die Musikgesellschaften Hinterkappelen- Wohlen, Frauenkappelen, Wahlendorf und Jegenstorf eingeladen.
 

1971

Zum fünften Mal wurde der Musiktag in Uettligen durchgeführt. Als Gastvereine waren auch die Musikgesellschaften von Frauenkappelen und Hinterkappelen-Wohlen dabei. Die mächtig klingenden Gesamtchorstücke wurden auf dem Vorplatz der Schulanlage gespielt. Die Wettstücke wurden in der Turnhalle von R. Boggio beurteilt. Am 2. Juli reiste die Musikgesellschaft mit Angehörigen zum 50-Jahr-Jubiläum nach Winnenden.
 

1972

Der Vorstand war das ganze Jahr mit der Neuuniformierung beschäftigt und  veranlasste eine öffentliche Sammlung. Diese fand einen sehr erfreulichen Abschluss.
 

1973

Bereits im Januar wurde die Anfertigung der neuen Uniform, bei der Firma Schopfer in Seftigen, in Auftrag gegeben. Mit einem dreitägigen Fest im September bei dem die Musikfreunden aus Winnenden teilnahmen wurde die schmucke Uniform eingeweiht. Am Sonntag wurde das Fest morgens um 0700  Uhr mit einer „Turmmusik“ auf dem Silo der “Landi“ eröffnet. Am Amtsmusiktag in Lyssach spielten wir als Wettstück „Das grosse Tor von Kiew, Bilder einer Ausstellung“ von M. Musorgski/St. Jäggi. Der Experte E. Wolf meinte dazu: Dieser Vortrag bildet den Höhepunkt der Darbietungen! Seit diesem Jahr waren in der Musikgesellschaft das Erste Mal auch die Frauen vertreten.
 

1976

Das Jahr begann mit dem Matinée-Doppelkonzert mit der befreundeten MG Suberg-Grossaffoltern in der Konzerthalle des Kursaals Bern. Der Erfolg war überwältigend, wir durften den Anlass bei vollbesetztem Haus durchführen.
 

1977

Am 22. Mai besuchten wir den Amtsmusiktag in Bätterkinden. Dort durften wir mit dem Konzertmarsch “Potex“ von Karel Padiviar, bearbeitet von E.Bader, eine Uraufführung vornehmen.
 

1978

Der Höhepunkt des Jahres war das Kreismusikfest in Winnenden, zu dem wir für drei Tage eingeladen wurden. Das von uns gespielte Aufgabenstück Cordoba von Halmut Haase-Altendorf gelang uns gut. Der deutsche Experte schrieb damals in seiner Kritik: „Summa summarum eine fantastische und brillante Wiedergabe der Komposition. … Eine Bravourleistung! Sie haben Ihr Heimatland würdig vertreten."
 

1979

Das Jahr wurde mit dem Matinée-Doppelkonzert, gemeinsam mit der Musikgesellschaft Suberg-Grossaffoltern, im Kursaal Bern eröffnet.
Im gleichen Jahr fand auch das kantonale Musikfest in Ostermundigen statt. Wir konkurrenzierten in der 1. Stärkeklasse. Mit dem Marschstück „Ernst-Bieri-Marsch“ von R. Boggio  erreichten wir mit 48 Punkten den ersten Rang!
 

1980

Etwas einmaliges stand bevor, die dramatische Fantasie „Titanic“ und andere Musikstücke der Musikgesellschaft Uettligen sollten auf eine Langspielplatte aufgenommen werden. Am 26./27. Januar war es nun soweit. Die gesamte Musikgesellschaft reiste mit dem Car nach Allschwil BS, wo sie mit den Tonaufnahmen begannen. Nach zwei Tagen war das gelungene Werk vollendet. Kurz nach der Plattenaufnahme legte Werner Geiser den Dirigentenstab nach 35 Jahren nieder. Auf die HV reichte der Fähnrich Ernst Brunner, der seit 50 Jahren die Fahne dem Verein voraus trug, die Demission ein.
 

1981

Der Höhepunkt der öffentlichen Anlässe war die Reise nach Winnenden. Die Stadtkapelle feierte das 60-jährige Jubiläum und die oberschwäbische Stadt Winnenden ihr 800-jähriges Bestehen. Unvergesslich bleibt sicher allen Beteiligten der historische, sehr lange Umzug bei schmachtender Hitze, am Sonntagnachmittag.
Als Geschenk von der Stadtkapelle Winnenden erhielten wir einen Meilenstein mit der Innschrift: „Winnenden 360 Kilometer“.
 

1982

Mitte Mai wurde der Meilenstein mit der Innschrift „Winnenden 360 Kilometer“ im Dorfzentrum von Uettligen feierlich gesetzt. Der Stein ist ein Geschenk der Stadtkapelle Winnenden, für 24 Jahre Treue und Freundschaft. Dank einer erfolgreichen Sammelaktion von  Fr. 100`000.- konnte die beschlossene Neu-Instrumentierung zügig durchgeführt werden.
 

1984

Anlässlich der gelungenen Sammelaktion, erhielten sämtliche Spenderinnen und Spender ein grosses „Merci“ an einem Turnhallenkonzert mit freiem Eintritt im November. Die Bestellung von 41 Instrumenten wurde vollzogen. Gesamtbetrag: Fr. 136´000.-
 

1985

Dies war ein Jahr mit ausserordentlich vielen Anlässen: zum 6. Mal Amtsmusiktag in Uettligen, Fest zur Neuinstrumentierung, Dirigentenwahl, 800- Jahrfeier von Uettligen und die Vereinsreise nach Mendriso. Als neuer Dirigent wurde Ulrich Michel gewählt. Sorgen bereiteten dem Verein der Verkauf und der Umbau des Restaurants „Linde“. Seit vielen Jahren war dies das Übungs- und Konzertlokal der Musikgesellschaft.
 

1986

Es wurden viele schöne und anspruchsvolle Stücke für das Kirchenkonzert eingeübt, so entschloss man sich für ein Probe- Weekend an der Lenk.
 

1987

Das Jahr begann wieder einmal mit einem Matinée-Doppelkonzert im Kursaal Bern. Diesmal mit Oberländer Kameraden, dem Musikverein Spiez. Als Uraufführung durfte die Musikgesellschaft den „Landi-Marsch“ darbieten. Dieser wurde im Auftrag des Verbandes Landwirtschaftlicher Genossenschaften VLG für die älteste Landi, der Landi Uettligen, von Jakob Bieri komponiert.
Im November fand das letzte Konzert und Theater im Lindensaal statt.
 

1988

Erneut wird ein besonderer Tonträger aufgenommen. Es wurde eine Musikkassette mit dem Landi-Marsch, dem Uettliger- Marsch und dem von unserem Dirigenten U. Michel komponierten Jowy-Marsch bespielt.
Die MGU hat im Restaurant Schmiede in Uettligen ein neues Probelokal bezogen.
 

1989

Wieder einmal stand ein Kantonales Musikfest auf dem Programm. Dieses Mal in Langenthal. Wir nahmen in der II.Stärkeklasse teil.
Erfolg konnten wir mit dem “Uettliger Marsch“ von Kurt Weber verbuchen. Mit 107 Punkten wurden wir von 25 Gesellschaften im zweiten Rang eingeordnet!
 

1990

Das Kulturzentrum in Uettligen, das so genannte „Reberhaus“ wurde eröffnet. Nach zwei ein halb Jahren proben im Restaurant Schmiede wurde das „Reberhaus“ eingeweiht. Der Name kommt vom ursprünglichen Besitzer, es diente der Familie Reber über mehrere Generationen als Bauernhaus. Von da an konnten die Vereine aus Uettligen und Umgebung das Vereinslokal kostenlos benützen.
 

1991

Das erste Konzert im Reberhaus Uettligen stand bevor. Es war ein Matinéekonzert, welches sie zusammen mit der MG Hinterkappelen – Wohlen durchführten. Eine  Reise nach Winnenden rundete das Vereinjahr ab. Es wurde die Anschaffung einer neuen Vereinsfahne beschlossen.
 

1992

100 Jahre Musikgesellschaft Uettligen! Das Hundertjahr- Jubiläum wurde im Februar, zusammen mit der MG Wahlendorf, in einem Gemeinschaftskonzert eröffnet. Im Juni wurde das Blasorchester Amati aus der Tschechoslowakei engagiert, um in Uettligen zu spielen. Das Blasorchester hatten 1986 und 1987 den europäischen Wettbewerb in Kerkrade (NL) gewonnen. Die eigentliche Jubiläumsfeier mit der Fahnenweihe fand im September statt. Die Ehrenmitglieder Robert Künzli und Samuel Schädeli schenkten der Musikgesellschaft die Fahne, Wert ca. Fr. 8´000.- ! Ein glanzvoller Abschluss des Jubiläumsjahres fand im Dezember in der Kirche Wohlen statt.
 

1993

Nachdem sich der Arbeitermusikverband aufgelöst hat, traten zwei Arbeitermusiken dem Amtsmusikverband Fraubrunnen und Umgebung bei. Somit nahmen am Amtsmusiktag erstmals die Arbeitermusiken Burgdorf und Münchenbuchse teil.
Nach sechs Jahren hatte die Musikgesellschaft wieder die Möglichkeit, ein Konzert und Theater durchzuführen.
 

1994

Das erste Mal führte die Musikgesellschaft den “Veteranentag“ der Veteranen Vereinigung Landesteil Mittelland in Uettligen durch. Ein Matinéekonzert, zusammen mit der MG Habstetten, fand im Kursaal Bern statt. Nach neun Jahren übergab der Dirigent Ueli Michel, anlässlich der Burggraben- Hhilbi,die Direktion dem  23-jährigen Manfred Walther aus dem eigenen Verein.
 

1995

Zusammen mit dem Orchester der Musikschule Wohlen, luden wir zu einem Muttertagskonzert ein. Die Musikgesellschaft wollte jeder Mutter eine Rose schenken, doch mit 150 Stk. hatten wir viel zu wenig!
 

1996

Das diesjährige Muttertagskonzert wurde mit einer weiteren Uniformenweihe kombiniert. Die neuen „Uettliger“ Uniformen gefielen sehr. Nach 32 Jahren wurde wieder einmal das Eidgenössische Musikfest besucht, dies in Interlaken. In der II. Stärkeklasse wurden wir von 39 Teilnehmern mit dem 6. Rang belohnt!
 

1997

Samuel Schädeli wird zum ersten Ehrenpräsidenten ernannt! Dies nachdem er 62 Jahre in vielen Funktionen der Musikgesellschaft gedient hat. Im August ging der Ferein auf eine Musikreise nach Engelberg.
 

1998

Der 7. Amtsmusiktag in Uettligen fand statt. Das Freitagabend- Programm wurde einem Management übergeben, dieses organisierte in der Festhalle die Polo Hofer- und die Jimy Hofer Band. Zusätzlich war Jüre Hofer hinter unserer Bar engagiert. Im September wurde die Burggrabenchilbi versuchsweise gestrichen, (häuffige Wetterprobleme) und stattdessen gab es einen Risottoplausch im Reberhaus.
 

1999

Im Mai kam es zu einem gemeinsamen Konzert mit der Trachtengruppe Wohlen in der Kirche Wohlen. Das Jahrhundert wurde mit einem Konzert und Theater im Reberhaus abgeschlossen. Das Konzert unter dem Motto „Für jeden etwas“ kam beim Publikum sehr gut an.
 

2000

Im September ging die Musikgesellschaft auf eine Vereinsreise ins Elsass (F). Der erste Halt war in Colmar, wo die Musikgesellschaft Uettligen ein Platzkonzert gaben. Anschliessend wurde die Stadt besichtigt.
Im Dezember wurde in Wohlen und Ostermundigen ein Kirchenkonzert gemeinsam mit der Musikgesellschaft Ostermundigen abgehalten.
 

2001

Am 23. Juni nahmen wir am Eidgenössischen Musikfest in Freiburg teil. Insgesamt waren 430 Musikvereine am Fest dabei. Die Marschmusikdemonstration gelang sehr gut. Mit 105 Punkten (max. 108) erreichten wir von 76 Vereinen den 8. Rang in der 2. Stärkeklasse.
Die Musikgesellschaft Uettligen erhält eine Homepage. R. Zürcher gestaltet eine Homepage und schaltete diese im August auf.
Weil der traditionelle Chilbiplatz der Burggraben Chilbi vom Sturm Lothar verwüstet wurde, verlagerten wir unsere Chilbi um etwa 300 m nördlich vor das ehemalige Schützenhaus Uettligen. Nebst dem Schützenhaus, das als Bar diente, konnte davor ein kleineres Festzelt aufgestellt werden, so dass auch bei schlechter Witterung am Standort festgehalten werden konnte. Das Konzert und Theater im November fand zusammen mit der Bläserband der Musikschule Wohlen statt. Der Zuschauerandrang war so gross, dass vier Reihen Stühle zusätzlich bereitgestellt werden mussten.
 

2002

Dieses Jahr waren Konzerte mit Befreundeten Musikgesellschaften angesagt. Das Frühlingskonzert wurde im Reberhaus Uettligen gemeinsam mit der MG- Wahlendorf durchgeführt. Das Kirchenkonzert im Dezember mit der MG- Hinterkappelen- Wohlen.
 

2003

Durch eine Gruppe aus jungen Aktivmitgliedern wurde ein neues Konzept für die Frühlingskonzerte ausgearbeitet, viel Energie hat auch unser Dirigent Manfred Walther aufgewendet. Das Frühlingskonzert wurde also neu Unterhaltungskonzert genannt und beinhaltet nebst abwechslungsreichem Musikstil Unterhaltung zwischen oder sogar während den Kompositionen. Gleichzeitig entschied man sich für eine neue Programmgestaltung. Die Aussenseite der Programme sieht seither immer identisch aus. Das erste Unterhaltungskonzert fand unter dem Motto „Musikalische Weltreise“ statt. Es war ein Erfolg!
 

2004 

Das zweite Unterhaltungskonzert stand an. Diesmal unter dem Motto „Helden, Namen, Persönlichkeiten der Schweiz“. Das Kirchenkonzert wird vielen in Erinnerung bleiben. Mit der Bläser- oder Starterband begannen die Konzerte, im Anschluss trat die MGU auf. Im Programm waren ausschliesslich Kompositionen vorhanden, die wir in den letzten 10 Jahren unter der Leitung von Manfred Walther einstudiert und/oder aufgeführt hatten.
 

2005 

Das Jahr begann mit unserem neuen Dirigenten Daniel Schädeli. Wir führten ein Unterhaltungskonzert mit dem Titel "Musik von Wien bis Kiew"  und im Herbst ein Konzert und Theater durch.